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AGs Theater

Theater Ag unter neuer Leitung

Nach der Pensionierung von Herrn und Frau Harders, die das Theaterleben an der Jungmannschule so entscheidend beeinflusst haben, wird die Theater Ag seit dem Schuljahr 2013/14 von Frau Lins und Frau Wilkening geleitet.  Jeden Donnerstagnachmittag wird 1 1/2 Stunden geprobt. Zusätzliche Proben, meist an Samstagvormittagen dienen zur Vertiefung. Außerdem gibt es zweimal im Jahr eine zwei-  bis dreitägige Theaterprobenphase außerhalb der Schule, um sich intensiv mit dem Stück aueinanderzusetzen und gruppen- und rollendynamische Prozesse zu ermöglichen.

 

Theater Ag "Die Zweite"

Schüler/innen aus der Mittelstufe haben die Möglichkeit, an der Theater Ag "die Zweite" teilzunehmen. Geleitet wird sie ehrenamtlich von Herrn Hinkelmann. Diese Gruppe trifft sich jeden Montagnachmittag.

Eine Maske ist eine Maske ist eine Maske... - oder davon wie das Theater (die) Schule macht.

Ein Text in Erinnerung an das langjährige Leitungsteam der Theater-Ag.

Wer kennt das nicht: morgens zähneputzend vor dem Spiegel zu stehen, die Müdigkeit steht noch in den Augen und beim Betrachten des Gegenüber, dieser bekannten Maske, zu wünschen, einmal etwas ganz anderes zu machen - einmal jemand ganz anderes zu sein?!
Es gehört schon ein wenig Mut dazu, die eigene Maske abzulegen, bzw. eine neue auszuprobieren, aber wenn der erste Schritt getan ist, wird jede/r schnell feststellen, dass es einfach wunderbar ist. Theater ist einfach bezaubernd.

Es ist ein Segen, dass an unserer Schule dieser Zauber ge-/erlebt werden kann, dass zwei engagierte Lehrerseelen (Frau Harders und Frau Nebert) ihn ermöglichen. Seit acht Jahren stellen sich die beiden der nicht zu unterschätzenden Aufgabe, Schülern/innen ab der 10.Klasse das Leben auf "den Brettern, die die Welt bedeuten", nahe zubringen.
Aber auch ohne die künstlerisch begabten Hände von Herrn Harders (Bühnenbild/Requisite) und Frau Peters (Kostüme) und zusätzlichen hilfreichen Händen von Schülern/innen, die bei der Gestaltung der Plakate, der Eintrittskarten und dem Basteln der Requisiten helfen, die die technische Leistung vollbringen oder sogar mit musikalischem Talent das jeweilige Stück untermalen, wäre es nicht auf die Bühne zu stellen; "es" das Schultheater.
Wir haben nun aber dieses Glück - und deshalb tritt die Theater AG der Jungmannschule jedes Jahr (im Mai) mit großem Erfolg und (meist) äußerst positiver Resonanz in der heimischen Aula bei ausverkauftem Haus auf.
In den letzten Jahren wurden Stücke von bekannten Autoren z.B.

  • 1995 "Die Welle" von Morton Rhue (Bühnenfassung: Reinhold Tritt)
  • 1996 "Feuerzauber" von V. Obers und C. M. Kraft
  • 1999 "Komödie der Eitelkeit" von Elias Canetti
  • 2001 "Siebentens: Stiehl ein bisschen weniger" (Pressebericht) von Dario Fo

und weniger bekannten Meistern z.B.

  • 1998 "Blue Jeans" von Jürg Burth und Ulf Dietrich
  • 2000 "Unsere Republik" von U. J. Jensen und H. Koch

auf die Bühne gebracht.
Der gute Ruf der Theater AG hat zur Folge, dass die Zahl der Akteure ziemlich hoch ist (ca. 25-30), dementsprechend schwer ist es also ein passendes Stück zu finden (mit gerechter Rollenverteilung), welches außerdem auch noch von den vorhergehenden Stücken thematisch abweicht. Es ist jedes Jahr schwer, aber wie man/frau sieht nicht unmöglich.
Fast alle von denen, die einmal in der schule Theaterluft geschnuppert haben und sich trauten die Masken zu wechseln, mach(t)en nicht nur einmal mit, sondern sind/waren bis zu ihrem Abschluss immer wieder auf der Schulbühne zu sehen. Einige sind sogar noch dabei, obwohl sie die Schule schon hinter sich gelassen haben.

  • Das spricht wohl für die Theater AG, für die Zusammenarbeit und für die Harmonie in der Gruppe. Und es zeigt auch, dass das "in andere Rollen und Welten schlüpfen" eine große Anziehungskraft ausübt.

Wenn Sie/Du morgen früh vor dem Spiegel stehen/stehst, dann achten/achten Sie mal darauf, wer die Maske im Spiegel ist und wovon sie träumt zu sein. Das "Selbst-Spielen" ist vielleicht nicht für jede/n etwas, aber bestimmt ist es sehr spannend zu sehen, wie aus "normalen" Schülern/innen plötzlich Bordellbesitzer, Vampire, Geschäftsmänner, Hexen und Nonnen (oder etwas ganz anderes) werden.
Die Welt - oder besser die Menschen sind so voller Masken, bewusst oder unbewusst, dass eine logische Schlussfolgerung wäre, dass die Theater überflüssig sind. Dem Himmel sei Dank dem ist nicht so. vielleicht ist es auch gerade dieser Gegebenheit zu verdanken, dass die Theater gebraucht werden. Sei es um die Menschen zum Lachen oder zum Weinen zu bringen, um sie zu erschrecken oder sie aufzuklären und einfach, um sie zum Nachdenken zu bringen.
Unsere Theater AG ist auf jeden Fall auch noch ein guter Ausgleich zum routinierten Schulalltag, das Theater wäscht den Staub von der Seele. Auf viele weitere Jahre der Theater an der Jungmannschule...!

Lilli Silz

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21 Dez 2017;
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