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Latein

Salvete ! (Moin!)

Salvete vos omnes, qui reginam matremque linguarum multarum cognoscere vultis!

Salvete parentes, discipuli et discipulae!

Salvete omnes amici amicaeque nostrae linguae pulcherrimae!

(Seid alle gegrüßt, die ihr die Königin und Mutter vieler Sprachen kennenlernen wollt!

Seid gegrüßt, liebe Eltern, Schüler und Schülerinnen!

Seid alle gegrüßt, ihr Freunde und Freundinnen unserer wunderschönen Sprache!)

 

Unterricht

Wann und wie kann ich an der Jungmannschule Latein lernen?

Latein kann als 2. oder als 3. Fremdsprache gelernt werden (sofern die Anmeldezahlen ein Zustandekommen eines Kurses der dritten Fremdsprache rechtfertigen).

Am Ende der 5. Klasse (G8) bzw. der 6. Klasse (G9) müssen alle Schüler/innen eine 2. Fremdsprache wählen. An unserer Schule haben sie die Wahl zwischen Latein und Französisch. Diese 2. Fremdsprache wird mindestens in den Schuljahren 6 bis 9 (G8) bzw. 7 bis 10 (G9) gelernt, oft auch bis zum Abitur.

Für die Oberstufe (10. bis 12. Jg. (G8) bzw. 11 bis 13 (G9)) gilt:
Jeder Schüler/Jede Schülerin muss im 1. Jahr der Oberstufe mindestens zwei Fremdsprachen belegen. In der Qualifikationsphase (Q1 und Q2) kommen die nichtsprachlichen Klassen mit einer Fremdsprache aus. Im sprachlichen Profil müssen alle Schüler/innen drei Fremdsprachen belegen.
Latein kann als Profilfach im Sprachprofil, als Kernfach (beide auf erhöhtem Anforderungsniveau) oder als weitere Fremdsprache (auf grundlegendem Niveau) gewählt werden. Das Profil- bzw. Kernfach wird im 1. Jahr der Oberstufe dreistündig, in der Qualifikationsphase vierstündig unterrichtet. Die weitere Fremdsprache wird in der gesamten Oberstufe in der Regel dreistündig unterrichtet.

Unabhängig davon, ob Latein als 2. oder als 3. Fremdsprache gelernt wird, hat jeder Schüler die Möglichkeit, einen qualifizierten Abschluss, nämlich das Latinum (s. u.) zu machen, das für viele Studiengänge verbindlich ist.

          

Was wird im Lateinunterricht gemacht bzw. welche Themen werden behandelt?

Zunächst ist wichtig, dass der Lateinunterricht auf Deutsch stattfindet.

Er teilt sich in zwei große Bereiche auf:

Der erste Bereich ist die Arbeit an und mit der Sprache. Hier müssen Vokabeln, Formen und Strukturen gelernt, Übungen gelöst und - das Wichtigste! - lateinische Texte ins Deutsche übersetzt werden.

Den zweiten Bereich stellen die Inhalte der Texte dar, die wir übersetzen.

In den Lehrbüchern geht es zunächst um Themen aus dem römischen Alltag: Ein Schulbesuch, ein Tag in den Thermen, Trubel auf dem Forum, Wohnen und Leben im alten Rom, ein Besuch im Amphitheater… Dann folgen Texte aus der römischen und griechischen Mythologie: Daedalus und Icarus, Herkules, Niobe, Narziss,…und zur Geschichte Roms: Romulus und Remus, Caesar, Augustus, Varusschlacht, Vesuvausbruch,…. Weitere Oberthemen sind: Römer und Christen, Kulturelle Errungenschaften und Latein nach der Antike.

In der Oberstufe bestimmen die Texte der römischen Autoren den Inhalt, z.B. geht es bei Plinius um den Ausbruch des Vesuv oder um den Alltag eines römischen Senators oder um die sinnvolle Gestaltung der Freizeit. Bei Ovid geht es um zutiefst menschliche Geschichten aus der griechischen Mythologie oder um die Wirrungen der Liebe, bei Seneca um den Umgang mit Sklaven, um das Verhältnis zu den Mitmenschen und um den Umgang mit dem Tod – die Inhalte und Themen sind in der Oberstufe genauso vielfältig wie die Texte, die wir lesen.

Beide Bereiche (Sprache und Inhalt) werden methodisch vielfältig bearbeitet und vertieft:

So bleibt es nicht nur bei dem klassischen Lernen in der Schule - und selbstverständlich sind auch bei uns die (inzwischen gar nicht mehr so) „modernen“ Unterrichtsformen (Partner- und Gruppenarbeit; Wochenpläne; fächerübergreifendes Arbeiten,…) fester Bestandteil des Unterrichtens - in Einzelstunden, wir gestalten auch ganze Fachtage (in Klasse 6 und 8), in denen vertieft, z. T. klassenübergreifend, an den Inhalten gearbeitet wird. Ferner haben sich Exkursionen in die Kieler Antikensammlung (in Klasse 7) etabliert und ist die sog. „Römerfahrt“ (s. u.) als Studienreise in den Einflussbereich der Römer in Germanien (für die 9. Klasse) ein freiwilliges Angebot, sein bis dato erworbenes Wissen um Alltag, Bauwesen, Heer, Geschichte und Kultur der Römer zu vertiefen und erweitern.

 

Welche Bücher benutzen wir im Unterricht?

Für Latein als 2. Fremdsprache (ab Klasse 6 bzw.7) benutzen wir das Lehrbuch Campus A aus dem Verlag C.C. Buchner.

Für Latein als 3. Fremdsprache (ab Klasse 8 bzw. 9) benutzen wir das Lehrbuch LATINUM aus dem Verlag Vandenhoeck & Ruprecht.

In der Lektürephase arbeiten wir mit unterschiedlichen Textausgaben, je nachdem, welches Thema oder welcher Autor gerade behandelt wird.

 

AnschaffungsTIPPS zusätzlich zu den Unterrichtsmaterialien:

Die Verlage bieten allerlei Zusatzmaterial zu Campus A an, das zum Eigenstudium gern angeschafft werden kann.

Als Grammatik- und Übersetzungstrainingsheft (für die Mittel- und Oberstufe) hat sich besonders folgendes als fruchtbar erwiesen:  Tesserae – N. Stanislaus – Göttingen 2010.

Für die Lektürephase bietet sich die Anschaffung eines eigenen Nachschlagewerkes an. Da wir in Klausuren keine elektronischen Wörterbücher zur Verfügung stellen können, wäre es sinnvoll, wenn sich für den Eigenbedarf auch nicht (ausschließlich) ein solches angeschafft würde, sondern der STOWASSER  oder der PONS.

Weitere Literaturhinweise s. „Sonstiges“

Warum lohnt es sich, Latein zu lernen?

Ein Interview mit dem Borgstedter Lateinlehrer und Autor von Kinder- und Sachbüchern zur römischen und griechischen Antike, Frank Schwieger, kann diese Frage beantworten:

Herr Schwieger, warum sollte man als Schüler das Fach Latein wählen?

Jeder Gymnasiast und jede Gymnasiastin sollte neben Englisch noch mindestens eine weitere Fremdsprache lernen, besser noch zwei.

Englisch und Französisch sind moderne, gesprochene Sprachen. Im Englisch- und Französischunterricht steht darum vor allem die Kommunikation im Vordergrund, also Sprechen und Schreiben in der Fremdsprache. Im Lateinunterricht geht es eher um Reflexion. Da Latein nicht als gesprochene Sprache gelernt wird, spielt der Kommunikationsaspekt im Unterricht keine Rolle, dafür vielmehr das Arbeiten an und mit der lateinischen und deutschen Sprache. Wir gehen der Sprache auf den Grund, versuchen herauszufinden, wie und nach welchen Gesetzen (Grammatik) sie funktioniert.

Gut an der lateinischen Sprache ist, dass sie sich nicht beim flüchtigen Hingucken erschließt. Man muss mit Geduld und Konzentration, systematischem und analytischem Denken an die einzelnen Sätze herangehen, um sie zu knacken und in ein angemessenes Deutsch zu bringen. Man muss sehr genau hinschauen (oft kommt es auf einzelne Buchstaben an!), tüfteln und kombinieren. Auch die Vokabeln und Formen müssen immer wieder gründlich gelernt werden. Latein ist also eine Art Fitnessstudio des Geistes.

Beim Übersetzen kann der Schüler sprachlich kreativ werden, indem er versucht, für die lateinischen Sätze adäquate deutsche Übersetzungen zu finden. Darum schult der Umgang mit dem Lateinischen in der Regel auch die muttersprachliche Kompetenz, und zwar in den Bereichen Grammatik (was ist eigentlich ein Adverb?), Wortschatz (die meisten Fremdwörter kommen aus dem Lateinischen und lassen sich darum leicht erkennen und verstehen: Ein Manuskript ist in der Grundbedeutung eine Handschrift, von manus und scribere) und Ausdruck: Bei lateinischen Texten handelt es sich meist um anspruchsvolle Texte, die auch in der Übersetzung ein gehobenes Sprachniveau erfordern.

Das gilt auch für andere Sprachen: Mit Latein im Hinterkopf lassen sich vor allem die romanischen Sprachen (Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, auch Rumänisch) leichter lernen, weil man viele Wörter erkennt und die Grammatiken eng verwandt sind. Zum Beispiel schätzt man, dass 80% des englischen Wortschatzes aus dem Lateinischen stammen. Auch in anderen Sprachen haben die meisten Wörter lateinische Wurzeln:

Daneben ist Latein auch ein Kulturfach, das sich permanent mit den historischen und kulturellen Grundlagen Europas beschäftigt. Fast nebenbei lernt der Schüler mit Hilfe des Lehrbuchs Interessantes und Wichtiges aus der europäischen (Kultur)geschichte kennen: Wie lebten die Menschen in der Antike? Welche privaten und gesellschaftlichen Probleme hatten sie? Von Homer über Caesar bis Konstantin – die bedeutenden Gestalten der antiken Literatur und Geschichte. Der Kampf um Troja, die Abenteuer des Odysseus, Dädalus und Ikarus, Ödipus und Antigone, Medea und Jason, Romulus und Remus, die Mythen der Griechen und Römer. Die Beschäftigung mit diesen Themen zwingen zum Vergleich mit der Gegenwart: Was ist vergleichbar? Was hat sich geändert? Wo und wie können wir aus der Vergangenheit lernen? Im Lateinunterricht findet also immer wieder durch  Auseinandersetzung mit einer fremden Kultur Förderung des Verständnisses der eigenen Kultur statt.

Schließlich führt erfolgreicher Lateinunterricht auch zum Latinum (s. u.), also einer Zertifikation, die Zulassungsvoraussetzung für viele Studiengänge ist.

Wozu kann man die Sprache Latein im späteren Leben gebrauchen?

Nicht als Sprache, die man sprechen kann! Aber in den Bereichen kulturelle Gundbildung und sprachliche Bildung kann der Lateinunterricht Inhalte und Anregungen vermitteln, auf die man sein Leben lang zurückgreifen kann. Außerdem schult der Lateinunterricht das Textverständnis: kompliziertere Texte, verschachtelte Sätze mit zahlreichen Fremdwörtern und Fachbegriffen lassen sich mit Latein im Hinterkopf ohne große Probleme entschlüsseln. Daneben kann das Latinum für viele Studiengänge nützlich sein (s. u.), aber das ist nicht das Wichtigste.

Was sind die Nachteile an Latein?

Seine oben geschilderten Vorteile sind gleichzeitig auch seine Nachteile. Es ist kein leichtes Fach. Als Schüler muss man permanent am Ball bleiben, also arbeiten und lernen, sonst verliert man schnell den Anschluss. Nimmt man sich mal eine längere Auszeit, hat man es ganz schwer, wieder heranzukommen. Insofern kann der Lateinunterricht auch Lernkompetenzen wie Ausdauer, Geduld, Fleiß und Genauigkeit fördern.

Warum ist Latein als Unterrichtsfach immer noch so beliebt?

Seit einigen Jahren boomt das Fach Latein. Die Schülerzahlen steigen in ganz Deutschland jedes Jahr signifikant. Über die Gründe wurde schon viel spekuliert. Vielleicht spielt die Globalisierung eine Rolle: Die Menschen in Deutschland besinnen sich auf ihre kulturellen Wurzeln. Vielleicht spielen die PISA-Studien eine Rolle, in denen u.a. festgestellt wurde, dass deutsche Schüler im Bereich Lesekompetenz Defizite haben. Vielleicht hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Lateinkenntnisse doch nicht so nutzlos sind, wie oft gesagt wurde. Auf jeden Fall hat sich der Lateinunterricht in den letzten Jahrzehnten erheblich gewandelt: Sturen Pauk- und Grammatikunterricht mit Sätzen und Texten, die sich vorrangig mit Kriegen und Schlachten beschäftigen, gibt es längst nicht mehr. Der Lateinunterricht ist überaus vielfältig geworden und bietet neben der Arbeit an der Sprache eine ganze Fülle von Themen, die auch für Schüler unserer Zeit interessant und faszinierend sind.

Weitere Informationen

Die Latina

Was muss man über die Latina wissen?

Der Erwerb des Latinums und des Graecums wird gemäß KMK-Vereinbarung (651) vom 22.09.2005 durch die erfolgreiche Teilnahme am aufsteigenden Pflichtunterricht nach inhaltlichen Anforderungen beschrieben, wobei in den maßgeblichen Zeugnissen mindestens die Note „ausreichend“ (5 Notenpunkte) erreicht worden sein muss. Die Festsetzung des Zeitpunkts zum Erwerb des Latinums bzw. Graecums regeln die Länder unter Beachtung der von der KMK vorgegebenen Bedingungen nach Maßgabe der jeweils geltenden Stundentafeln und Lehrpläne bis spätestens 2008 selbst.

Dies geschieht für Schleswig-Holstein unter den Bedingungen der Einführung der Schulzeitverkürzung am Gymnasium, der Kontingentstundentafeln und der Profiloberstufe durch die nachfolgend beschriebenen Regelungen:

Zum Erwerb des Kleinen Latinums müssen die Schülerinnen und Schüler nachweisen, dass sie in angemessenem Umfang Kenntnisse in der Grammatik, im Wortschatz und aus dem Bereich der römischen Politik und Geschichte, Philosophie und Literatur besitzen, so dass sie lateinische Originaltexte im sprachlichen Schwierigkeitsgrad der Anfangslektüre – bezogen auf Autoren wie Caesar und Nepos oder vergleichbare Autoren – in Inhalt, Aufbau und Aussage erfassen können. Dieses Verständnis ist durch eine sachlich richtige Übersetzung in angemessenem Deutsch, ggf. zusätzlich durch eine vertiefende Interpretation nachzuweisen.

Zum Erwerb des Latinums müssen die Schülerinnen und Schüler durch eine sachlich richtige Übersetzung in angemessenem Deutsch, ggf. zusätzlich durch eine vertiefende Interpretation nachweisen, dass sie in angemessenem Umfang Kenntnisse in der Grammatik, im Wortschatz und aus dem Bereich der römischen Politik und Geschichte, Philosophie und Literatur besitzen, so dass sie lateinische Originaltexte im sprachlichen Schwierigkeitsgrad inhaltlich anspruchsvollerer Textstellen – bezogen auf Autoren wie Cicero, Sallust, Livius oder vergleichbare Autoren – in Inhalt, Aufbau und Aussage erfassen können.

Zum Erwerb des Großen Latinums müssen Schülerinnen und Schüler nachweisen, dass sie in angemessenem Umfang Kenntnisse in der Grammatik, im Wortschatz und aus dem Bereich der römischen Politik und Geschichte, Philosophie und Literatur besitzen, so dass sie lateinische Originaltexte im sprachlichen Schwierigkeitsgrad inhaltlich anspruchsvollerer Textstellen – bezogen auf Tacitus oder Livius, Cicero oder vergleichbare Autoren und auf das Werk mindestens eines der Dichter Horaz oder Vergil – in Inhalt, Aufbau und Aussage erfassen können. Dieses Verständnis ist durch eine sachlich richtige Übersetzung in angemessenem Deutsch, ggf. zusätzlich durch eine vertiefende Interpretation nachzuweisen.

Das Erreichen dieser Fähigkeiten ist unter den Bedingungen des neunjährigen und des achtjährigen gymnasialen Bildungsganges, der Kontingentstundentafeln und der Regelungen zur Profiloberstufe wie im Folgenden aufgeführt zu erwarten. Die Darstellung unterscheidet den 2-stündigen Unterricht in der Profiloberstufe und den mehr als 2-stündigen Unterricht. Zu letzterem gehört der Lateinunterricht im Rahmen eines Kern- oder Profilfaches und der in der Oberstufe durchgehend um Verstärkungsstunden erweiterte Lateinunterricht. Zu beachten ist, dass die Fremdsprachen in der Profiloberstufe durchgehend bis zum Abitur unterrichtet werden, es folglich keine „Abwahlmöglichkeiten“ mehr gibt. Damit bleibt der Zeitpunkt des Erwerbs eines Latinums im Rahmen der Oberstufe ohne Konsequenzen für die weitere Belegung des Faches. Die Latina werden beim vollständigen Durchlaufen des Bildungsganges bis zum Abitur erst mit dem Abschluss des Bildungsganges bescheinigt. Maßgeblich für die Erteilung ist dabei nicht die Menge des erteilten Unterrichts, sondern der Nachweis des Erwerbs der o. g. Kompetenzen. Die u. g. Darstellung beschreibt jeweils den frühest möglichen Zeitpunkt, zu dem diese Kompetenzen in der Regel erreicht sein werden.

Wann erwerbe ich welches Latinum?

Im Falle von G9 und Profiloberstufe

Kleines Latinum (Abschluss mindestens „ausreichend“/5 Notenpunkte):

  • Latein als zweite Fremdsprache: Unterricht in den Jahrgangsstufen 7 – 10
  • Latein als dritte Fremdsprache: Unterricht in den Jahrgangsstufen 9 – 11 oder 9 – 12
    (mindestens 3 Wochenstd. in der Oberstufe) Neu: besonders begabte SchülerInnen können sich bereits am Ende des WPK Unterrichts einer Klausur zum Erwerb des Kleinen Latinums stellen.

Latinum (Abschluss mindestens „ausreichend“/5 Notenpunkte):

  • Latein als zweite Fremdsprache: Unterricht in den Jahrgangsstufen 7 – 11 oder 7 – 12
    (mindestens 3 Wochenstd. in der Oberstufe)
  • Latein als dritte Fremdsprache: Unterricht in den Jahrgangsstufen 9 – 12 oder 9 – 13
    (mindestens 3 Wochenstd. in der Oberstufe)

Großes Latinum (Abschluss mindestens „ausreichend“/5 Notenpunkte):

  • Latein als zweite Fremdsprache: Unterricht in den Jahrgangsstufen 7 – 13
    (mindestens 3 Wochenstd. in der Oberstufe)
  • Latein als dritte Fremdsprache: Unterricht in den Jahrgangsstufen 9 – 13
    (mindestens 3 Wochenstd. in der Oberstufe, abhängig vom Erreichen der für die Zuerkennung des Großen Latinums entsprechenden Kompetenzen)

Im Falle von G8 und Profiloberstufe

Unter den Voraussetzungen des achtjährigen gymnasialen Bildungsganges und der Profiloberstufe ist zu erwarten, dass die oben beschriebenen Kompetenzen in der Regel frühestens wie folgt erreicht werden:

Kleines Latinum (Abschluss mindestens „ausreichend“/5 Notenpunkte):

  • Latein als zweite Fremdsprache: Unterricht in den Jahrgangsstufen 6 – 10
  • Latein als dritte Fremdsprache: Unterricht in den Jahrgangsstufen 8 – 10 oder 8 – 11
    (mindestens 3 Wochenstd. in der Oberstufe) Neu: besonders begabte SchülerInnen können sich bereits am Ende des WPK Unterrichts, also Ende Klasse 9, einer Klausur zum Erwerb des Kleinen Latinums stellen.

Latinum (Abschluss mindestens „ausreichend“/5 Notenpunkte):

  • Latein als zweite Fremdsprache: Unterricht in den Jahrgangsstufen 6 – 10 oder 6 – 11
    (mindestens 3 Wochenstd. in der Oberstufe)
  • Latein als dritte Fremdsprache: Unterricht in den Jahrgangsstufen 8 – 11 oder 8 – 12
    (mindestens 3 Wochenstd. in der Oberstufe)

Großes Latinum (Abschluss mindestens „ausreichend“/5 Notenpunkte):

  • Latein als zweite Fremdsprache: Unterricht in den Jahrgangsstufen 6 – 12
    (mindestens 3 Wochenstd. in der Oberstufe)
  • Latein als dritte Fremdsprache: Unterricht in den Jahrgangsstufen 8 – 12
    (mindestens 3 Wochenstd. in der Oberstufe, abhängig vom Erreichen der für die Zuerkennung des Großen Latinums entsprechenden Kompetenzen)

Die Latina im Studium

Für einige Studiengänge und - abschlüsse sind auch heute noch Lateinkenntnisse in verschiedenem Umfang (nur Latein"kenntnisse" (= das sog. Kleine Latinum), das KMK-Latinum (= Latinum) oder das Große Latinum)) von Nöten. Am besten informiert man sich bei der jeweiligen Uni, die präferiert wird, ob für die angestrebte Fachrichtung bzw. den angestrebten Abschlusswunsch ein Latinum bzw. Lateinkenntnisse notwendig sind.

Für die CAU Kiel verweise ich auf die folgenden Links:

http://www.zsb.uni-kiel.de/infoblaetter/sprachkenntnisse.shtml

http://www.klassalt.uni-kiel.de/de/studium/lateinstudiumdez11.pdf

Sonstiges

„Römerfahrt“

Die sog. Römerfahrt ist relativ neu an der Jungmannschule. Sie wurde im Sommer 2013 zum ersten Mal von der Lateinfachschaft durchgeführt. Sie richtet sich an alle Lateinschülerinnen und –schüler, die im letzten Jahr vor der Oberstufe stehen, stellt somit ein Pendant zum Frankreich-Austausch der FranzösischschülerInnen dar.

Im Mittelpunkt stehen die Römer in Germanien, vor allem in der Colonia Claudia Ara Agrippinensium oder, wie wir es heute nennen, in Köln. Besucht werden aber auch Kalkriese, wo Arminius 9 n. Chr. die Römer unter Varus schlug („Vare, redde legiones!“), Xanten („ad sanctos“), eine originalgetreu wieder aufgebaute Römerstadt (mit Amphitheater, Tempel und modernem Museum), die früher Colonia Ulpia Traiana hieß, und Haltern am See, um im dortigen Römermuseum an einer Erlebnisführung teilzunehmen.

Die Fahrt findet immer in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien statt, ist freiwillig und kostet ca. 230,-€ .

Wettbewerbe

Auch die LateinschülerInnen der JMS haben in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit, an fremdsprachlichen Wettbewerben teilzunehmen. Zu nennen wären hier z. B. der "Bundeswettbewerb Fremdsprachen" für Mittelstufenschüler und der alle zwei Jahre stattfindende Wettbewerb der alten Sprachen für Oberstufenschüler, genannt "Certamen Cimbricum" und durchgeführt vom DAV (Deutscher Altphilologenverband, Landesverband Schleswig-Holstein http://www.dav-nord.de/schleswig-holstein)Bei beiden Wettbewerben haben die JungmannschülerInnen schon z. T. herausragende Ergebnisse erzielt (z. B. Femke Schiller, die als Landessiegerin 2010/11 aus dem Certamen Cimbricum hervorging!).

Empfehlungen für SchülerInnen und Eltern

Sehenswertes im Netz:

  • "total frontal - Dr. Claus kennt sich aus" - bei youtube. Dr. Claus erklärt grammatikalische Phänomene des Lateinischen. Urkomisch!!!

 Buchempfehlungen

Grammatik:

  • Grammadux, Lateinische Kurzgrammatik, hrg. v. Clemens Utz u. Klaus Westphalen, Bamberg 1998.
  • Orbis Romanus, Elementargrammatik, hrg. v. Heinrich Schmeken, Paderborn 1975.

Übungsmaterialien:

  • Tesserae, hrg. v. Nicole Stanislaus, Göttingen 2010.
  • Begleitmaterialien zu Campus A aus dem Verlag C.C. Buchner

Lexika:

  • Stowasser, Lateinisch-Deutsches Schulwörterbuch, hrg. v. Fritz Losek, 1994.
  • PONS Wörterbuch Schule und Studium. Latein - Deutsch (Rund 90000 Stichwörter und Wendungen).
  • Casio EW 560 C elektronisches Wörterbuch
  • Who is who in der antiken Mythologie, hrg. v Gerhard Fink, München 1993.

Vokabeln:

  • Adeo NORM - Das Lateinische Basisvokabular mit Lernhilfen, hrg. v. Clemens Utz, Bamberg 2001.
  • Adeo PLUS mit Lernhilfen - Autorenwortschätze, hrg. v. Clemens Utz, Bamberg 2001.
  • Grund- und Aufbauvokabelschatz Latein, hrg. v. Eberhard Hermes u. Horst Meusel, Stuttgart 1993

Mythologie

  • Gustav Schwab, Die schönsten Sagen des klassischen Altertums.
  • Dimiter Inkiow: Die schönsten griechischen Sagen/ Die schönsten klassischen Sagen.
  • Gerold Dommermuth-Gudrich, 50 Klassiker‚ Mythen.
  • Elke Böhr, Odysseus (mit Zeichnungen nach antiken Vorbilder).
  • Eckart Peterich/Pierre Grimal, Götter und Helden (die Mythologie der Griechen, Römer und Germanen… kurz und bündig für den schnellen Zugriff).
  • Was ist Was, Band 99: Sternbilder und Sternzeichen (und welche Sagen zu den Sternbildern gehören).
  • Publius Ovidius Naso, Metamorphoses (eine Auswahl der schönsten Sagen aus Ovids Metamorphosen als Comic auf Lateinisch).
  • sämtliche "Percy Jackson"-Romane für Jugendliche!

Geschichte

  • Simon Adams, Das alte Rom; Zwischen Blütezeit und Untergang (das Wichtigste in aller Kürze + weiterführenden Internetadressen, Literaturhinweisen und Ausflugstips)
  • Neil Grant, Altes Rom (mit Schwerpunkt Alltagsleben, Kultur, Familie, Technik und Handel).
  • Was ist Was, Band 55: Das alte Rom (mit Schwerpunkt Geschichte, Wirtschaft, Politik, Religion).
  • Peter Connolly, Die alten Römer (mit Schwerpunkt Alltagsleben und Kultur).
  • Was ist Was, Band 81: Die sieben Weltwunder (Kultur und Geschichte rund um die Bauwerke).
  • Was ist Was, Band 82: Gladiatoren, Kämpfer der Arena (Anfänge, Schauplätze, Ausbildung, Ein Tag in der Arena, Ende der Gladiatorenkämpfe).
  • Nicholas Harris, Feuerregen auf Pompeji (was vor, am und nach dem 24. August 79 n.u.Z. am Fuße des Vesus geschah).
  • Robert Harris, Pompeji
  • Robert Harris, Imperium
  • Robert Harris, Titan

 Spiele

  • Caesar & Kleopatra. Ein Kartenspiel um Macht und Einfluss für zwei Spieler. (KOSMOS)
  • Blitz und Donner. Zeus und Hera liegen sich in den Haaren und setzen ihre Verbündeten.
  • Tyros – Kreuz und quer durchs Mittelmeer (gründe Handelskolonien und baue deine Machtposition im Mittelmeer wie das antike Seefahrervolk der Phönizier aus).

Kontakt

 

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Termine

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03:00PM -
Fachkonferenz Sport
05 Dez 2018;
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05 Dez 2018;
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Schulkonferenz 1
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Weihnachtsbasar der SV
05 Dez 2018;
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Schulkonferenz 1
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03:00PM - 12:00AM
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09 Jan 2019;
03:00PM - 12:00AM
Fachkonferenz Religion
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