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Kunst

Die Fachschaft Kunst verfügt über drei reguläre Fachräume, dazu einen Raum für Gruppenbildungen und einen Medienraum mit PC- Ausstattung.
Die weitere Ausstattung der Fachräume ist großzügig, sodass die von dem Lehrplan vorgesehen Arbeitsbereiche gut abgedeckt werden können, außerdem verfügen wir über eine umfangreiche Fachbibliothek und entsprechende Lehrwerke.
Die Fachcurricula sind auf den verkürzten Bildungsgang G8 umgestellt, die Fachschaft spricht sich regelmäßig über die Arbeit in den verschiedenen Jahrgängen ab. 
Ausstellungen von Ergebnissen im Gebäude, etwa im Verwaltungsflur oder in den Schaukästen in der Eingangshalle der Schule liefern einen kleinen Einblick in die Unterrichtsarbeit.

KlimaKunstSchule

Im Rahmen des von BildungsCent e.V. betreuten Programms „KlimaKunstSchule“ durfte ein Kunstkurs des Q1-Jahrgangs der Jungmannschule am 18.5.15 einen eintägigen Projekttag auf der Eckernförder Carlshöhe durchführen. Nach einem Blick in die gesellschaftskritische Ausstellung „Warten auf Zukunft“ und dem ausführlichen Gespräch mit der beteiligten Künstlerin Ursula Dietze arbeiteten die Schülerinnen und Schüler unter ihrer Leitung gemeinschaftlich an einer großen Skulptur aus alten Auspuffanlagen. Das Thema Klimaschutz stand dabei von Anfang an fest; die Idee entstand aber erst vor Ort beim reghaften Ausprobieren und Diskutieren. Auf der Wiese vor der Galerie Carlshöhe ‚wuchs‘ so eingezäunt und doch schon kahl: „DER LETZTE BAUM. Die offene Hintertür“.

Weiterhin unterstützt von BildungsCent e.V. verwirklicht der Kurs nun ein langfristigeres Kunstprojekt mit dem Anliegen, für Klimasünden, aber eben auch für den Klimaschutz zu sensibilisieren. Auf Altholz-Platten vom Reststoffhof entstehen Plakatentwürfe, die im Holzschnittverfahren umgesetzt und vielfach gedruckt werden. Die Plakate sollen öffentlich im Eckernförder Stadtgebiet aufgehängt werden, sind aber auch Teil der Präsentation auf der diesjährigen KLIMALE (Klima-Festival), wo das Projekt vorgestellt werden soll.

KlimaKunst

 

"kurz mal scharf abbiegen" - ein Zeitungsprojekt zum Thema Demokratiefeindlichkeit

Ein Kunstkurs im Einführungsjahrgang hat sich durch den Schüler-Wettbewerb „kurz mal scharf abbiegen“, der von der internationalen Bildungsstätte Jugenddorf Scheersberg ausgeschrieben wurde, anregen lassen, sich mit politisch kontrovers diskutierten Begriffen auseinander zu setzen.

Nachdem sie zunächst Grundlagen der Typografie und insbesondere der Visuellen Poesie zur Vorbereitung erarbeitet hatten, wählten die Schülerinnen und Schüler sich Ihre Begriffe und begannen die inhaltliche Auseinandersetzung in Form von Recherche, Nachdenken und Diskutieren. Die Frage der Darstellungsweise trat dabei in eine interessante Wechselwirkung mit der Frage der Aussageabsicht: intuitiv fanden manche Schüler schneller ein aussagekräftiges Bild, als Sie verbalisieren konnten, was Sie zu dem Begriff dachten. Denken und visuelles Erproben griffen hier sehr fruchtbar ineinander.

Parallel zur individuellen Arbeit an den Begriffsbildern gab es immer wieder kurze Exkurse auf historisch belegte Formen des politischen Widerstands mit dem geschriebenen Wort, u.a. anhand eines Ausschnitts aus Hans Falladas „Jeder stirbt für sich allein“, der die Schüler sehr beeindruckte. Sie erkannten daran anknüpfend, dass das vom „politisch Korrekten“ abweichende Denken und Schreiben unter manchen Umständen gerade das der Demokratie nahe stehendste ist.

Die Idee, Ihre Arbeiten in ein Zeitungsprojekt einfließen zu lassen, kam von den Schülern selbst, und erscheint mir sehr passend, um mit den entstandenen Arbeiten ein Publikum zu erreichen. Sie erforderte eine zusätzliche Beschäftigung mit inhaltlichen und technischen Aspekten des Layouts sowie eine Form der redaktionellen Absprache, die für den Kurs eine herausfordernde Erfahrung, aber auch ein aufregendes Gruppenerlebnis war.

Mit Unterstützung des Vereins der Freunde der Jungmannschule und des hiesigen Copy-Centers Eckernförde konnten wir eine Auflage von 50 Zeitungen in Farbe drucken lassen, die nun zum Schmökern an öffentlichen Orten in der ganzen Stadt einladen.

 

Plakataktion des Ästhetischen Profils (Kunst,12.Jg.)

15 Plakate im A2- Format zu Problemen im Verhalten der Schülerinnen und Schüler wurden in der Zeit vom 18.2.14 bis zum 4.3.14 innerhalb der Schule ausgehängt. Parallel dazu wurden die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, einen Fragebogen auszufüllen.

Insgesamt wurden 60 Fragebögen ausgefüllt, auf denen aber nicht alle Fragen seriös beantwortet wurden.

An der Umfrage nahmen etwas mehr Mädchen als Jungen im Alter von 10 bis 19 Jahren teil.

Auf die Frage 1 nach den persönlichen Favoriten unter allen Plakaten war das zum Thema „Sichtweisen“ am beliebtesten, dicht gefolgt von den Plakaten zum Thema „Twittern“ und „Zivilcourage“. Auf die Frage nach dem gravierendsten Problem in der Schule wurde allerdings das Thema „Mobbing“ mit 33Antworten am häufigsten genannt, gefolgt von mangelnder Zivilcourage (17 Nennungen), Sprachverfall (16 Nennungen) und Verschmutzung (14 Nennungen).

Die Plakataktion hielten 44 der Befragten für sinnvoll, allerdings glaubten nur 26, dass das Verhalten der Jungmannschülerinnen und-schüler sich durch die Plakataktion verändern wird. 33 glaubten, dass diese Aktion keinen Effekt erzielt. Entsprechend fiel die Beantwortung der Frage nach dem eigenen Verhalten und der Plakataktion aus, 33 verneinten dies und 27 konnten sich eine Veränderung ihres eigenen Verhaltens durch den Denkanstoß, den die Plakate vermitteln, vorstellen.

Plakataktion ÄP

7. Jahrgang: Finde den Fehler!

Nach Versuchen und Reflexionen zum Farbenmischen und verschiedenen Arten Farbe aufzutragen wählten alle Schüler_innen ein Gemälde aus, das sie weitgehend kopieren und nur in wenigen Details verändern sollten. Das Kopieren von Bildern hat eine lange Tradition im Studium der Malerei; es verlangt genaues Beobachten, Planen und geduldiges Ausprobieren. Hier bescherte es den Schüler_innen neue Erfahrungen im Bereich der Maltechniken und des Farbspektrums. Außerdem lernten sie die Übertragung von Proportionen mit Hilfe eines Rasters. Das Verständnis der Bilder, aber auch die Anerkennung ihrer handwerklichen Qualität wuchs mit jedem Blick und Strich. In der Entscheidung für eine eigene Variante tritt deutlich die Beschäftigung mit inhaltlichen und formalen Aspekten zu Tage, etwa des dynamischen Pinselstrichs Vincent van Goghs (hier umgesetzt in der Technik des Action Paintings), der grausamen Verstümmelung der Blaurake, deren Flügel Albrecht Dürer aquarellierte, oder der (hier üppig ergrünenden) tristen Landschaft von Meindert Hobbema auf dem Bild „Die Allee von Middleharnis“.

 Finde den Fehler

 

8. Jahrgang: Selbstporträt

In der Beschäftigung mit den Bildern Sigmar Polkes (1941-2010) faszinierte die Schüler/innen vor allem die Verbindung verschiedener Schichten und Techniken in einem Bild. Polke kombiniert in der Regel druckend, zeichnend und malend mehrere Bildmotive zu einem gewobenen Ganzen und erzielt damit nicht selten einen mehrdeutigen Witz. Dieses Prinzip aufgreifend erhielten die Schüler/innen die Aufgabe, persönlich bedeutsame Bilder zu sammeln und diese Sammlung in ein komplexes Selbstporträt zu übersetzen. Sie begannen mit dem Bau von Stempeln, die den Malkarton je mit einem Muster überzogen. Darauf aufbauend gestalteten sie eine in Anordnung, Farbwahl und Wahl der Techniken kontrastreiche und dennoch als Ganzes wahrnehmbare Komposition.

Selbstporträt

 

8. Jahrgang: Surreale Räume

Wer kennt nicht die zerfließenden Uhren Salvador Dalis? Verzerrungen und Brüche in der Perspektive sind typische Mittel der surrealistischen Maler und betonen das Traumhafte und Fantastische ihrer Bildwelten. Dies erkannten auch die Schüler_innen, etwa in der Analyse der räumlichen Situation von Magrittes „Populäres Panorama“ (1926) oder Max Ernsts „Heilige Cäcilie“. Nachdem sie zunächst das Prinzip der freien Assoziation bei einer Kleinplastik , die aus einem in der Faust geformten Tonklumpen gestaltet wurde, erprobt hatten und dabei auch das Material Ton besser kennen gelernt hatten, wandelten sie eine einfache Raumkonstruktion aus zwei über Eck verbundenen Wänden auf einem quadratischen Boden individuell um. Die Aufgabe sah lediglich vor, aus dem Repertoire der räumlichen Manipulationen, die sie von den Gemälden her kannten, zu schöpfen und wenige Gestaltungsprinzipien konsequent anzuwenden, sodass eine von allen Seiten gestaltete, abstrakte Skulptur entsteht. Schatten luden schließlich zu einer kontrastreichen Bemalung mit einfarbiger Engobe ein, die den Objekten noch mehr Spannung verleihen sollte.

Surreale Räume

 

Malen nach Musik

Das Ästhetische Profil im Einführungsjahrgang nutzte den zweiten Projekttag, um seine neu gewonnenen Erkenntnisse über die Ausdruckskraft von Farben und Formen in einem Malereiprojekt anzuwenden: allein mit abstrakten Mitteln wurden selbstgewählte Musikstücke visuell übersetzt – die Besucher konnten mittels Kopfhörer und Abspielgerät selbst prüfen, ob sich ihr Eindruck von der Musik im Bild wiederfinden ließ.

Malen nach Musik

 

Schulausflug in die Kieler Stadtgalerie

Im Januar ließ die 5d das Eckernförder Schulgebäude hinter sich, um einmal in einer Kunstgalerie zu lernen: die Schülerinnen und Schüler lernten nicht nur den Ausstellungsort kennen, sondern erprobten selbst, was sie dort über expressionistische Farb- und Formgebung herausgefunden hatten: mit einer Museumspädagogin entstanden stimmungsvolle Selbstporträts, die ganzen Körpereinsatz forderten…

Stadtgallerie

 

Streetart in der Schule?

Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe haben sich ihre Lernumgebung nochmal mit fremden Blick angesehen und diese Alltagsorte künstlerisch kommentiert. Die Installationen, die die jeweiligen Eigenarten des Ortes nutzen und z.T. umdeuten, luden für einige Wochen zum Schmunzeln und Nachdenken ein.

Streetart

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Termine

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27 Nov 2017;
03:00PM -
Fachkonferenz Geschichte
01 Dez 2017;
03:00PM -
Weihnachtsbasar der SV
06 Dez 2017;
03:00PM -
Fachkonfernz Geographie
07 Dez 2017;
07:30PM -
Schulkonferenz
12 Dez 2017;
10:00AM -
Vorlese-Wettbewerb
21 Dez 2017;
12:00AM
Beginn der Weihnachtsferien
21 Dez 2017;
12:00AM
Winterferien
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